Skyline-Blog mit News für Gebäudereiniger

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Webseite für Handwerker - die wichtigsten Schritte zur eigenen Homepage

Neben einem Google Eintrag, der Adresse bei Maps und den entsprechenden Bewertungen, sowie einem eventuellen YouTube-Kanal, ist auch ein eigener Internetauftritt eine gute Form der Kundenwerbung. Vor allem in Zeiten in denen die Menschen mehr Zeit zu Hause und im Internet verbringen ist eine gut designte Webseite ein wichtiges Mittel der Kundengewinnung, denn ins Branchenbuch schaut mittlerweile nur noch eine Minderheit.

Wenn ihre Webseite richtig gestaltet und gepflegt wird, funktioniert sie wie eine immer aktuelle und abrufbare Broschüre Ihres Unternehmens. Diese kann jederzeit eingesehen werden und verschwindet nicht zwischen Stapeln von Baumarkt- und Pizza-Service-Prospekten. Das Geld für Druck und Papier sparen Sie auch noch. Außerdem beschränkt sich die Reichweite einer eigenen Homepage nicht auf einen festgelegten Einwurf Radius oder das Lokalblatt, sondern ist von jedem Internetanschluss aus weltweit einsehbar (auch wenn ihr Einsatzradius selbstverständlich nicht den ganzen Globus abdeckt). Auf diese Weise können sich potenzielle Kunden schon ein Bild von Ihrem Unternehmen und dessen Tätigkeiten machen, weshalb selbstverständlich einige Dinge beachtet werden müssen.

Baukasten, WordPress, Profis oder kompletter Eigenbau?

Dies beginnt mit der Entscheidung darüber, wie Ihr Internetauftritt erstellt werden soll. Hierbei gibt es verschiedene Optionen.

So können Website-Baukastensysteme von verschiedenen Anbietern, wie z.B. 1&1 oder Jimdo genutzt werden, das hat den Vorteil, dass die Erstellung der eigenen Seite, inklusive individualisierter Adresse und handwerksspezifischem Bildpool, nur wenig Zeit beansprucht. Allerdings sieht man das den Seiten auch schnell an, da die Individualisierungsmöglichkeiten des Designs limitiert sind. Ihr Internet Auftritt kann auf diese Weise schnell beliebig wirken. Diese Option sollten Sie also vor allem in Betracht ziehen, wenn ihre Homepage als Kontaktstelle gedacht ist und wenig über Ihre Arbeit aussagen muss.

Eine andere Option sind sogenannte Content-Management-Systeme (CMS), wie das viel verwendete WordPress, hierbei können Sie in einfachen Schritten eine eigene Website erstellen und je nach Bedarf Designpakete kaufen, um die Seite nach Ihren Vorstellungen gestalten zu können. Ein Vorteil ist hierbei, dass die gesetzten Grenzen weitläufiger als beim all-in-one Baukastensystem sind und Sie die fertige Webseite ohne fremde Hilfe betreuen können. Allerdings ist auch das CMS-Design limitiert, jeder andere kann es Ihnen mit relativ wenig Aufwand gleich machen und ihr Auftritt lässt sich dann schwer von anderen unterscheiden. Außerdem sollten Basiskenntnisse zu Management von Datenbanken und Server Kommunikation vorliegen.

Die teuerste, aber mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auch beste, Variante ist die Beauftragung von professionellen Webdesign Dienstleistern (z.B. https://handwerker-homepage.com/). Hierbei geben Sie zwar die Kreation ihres Internet-Auftritts aus der Hand, allerdings gehen die Profis hier auch komplett auf Ihre Ansprüche, Wünsche und Anliegen ein. Die Seite wird gewissermaßen für Sie maßgeschneidert. Sie delegieren bei dieser Option zwar den gesamten Entstehungsprozess, treffen aber die wichtigsten Entscheidungen und müssen sich wenig Sorgen um die Funktionsfähigkeit der Webseite machen. Auch für CMS-basierte Seiten können selbstverständlich Profis (wie z.B. https://www.netz-gaenger.de/) beauftragt werden.

Da die Optimierung der Seiten für die verschiedenen mobilen Endgeräte mittlerweile essentiell ist, lohnt es sich auf jeden Fall, mit Profis in Kontakt zu stehen. Sonst kann es passieren, dass Sie sich eine auf einem Computer wunderschön anzuschauende Webseite zimmern, welche auf einem Smartphone oder Tablet stark verschoben wirkt und verschiedene Inhalte nur schwer abrufbar macht.

Wenn Sie keine genauen Vorstellungen für Ihre Webseite haben, machen Sie sich doch mal ein Bild bei der Konkurrenz und entscheiden Sie, welcher Stil Ihnen am meisten zusagt.

Welche Inhalte wichtig sind

Selbstverständlich ist es, egal für welche Variante Sie sich letztendlich entscheiden, auch wichtig welche Inhalte Sie auf ihrer Homepage präsentieren wollen. Diese sollte keinesfalls überladen wirken, ein schlichtes, übersichtliches Design ist blinkenden Auftritten mit zu viel Informationen und Buttons vorzuziehen. Auch sollte immer darauf geachtet werden, die Seite aktuell zu halten, was Sie, wie gesagt, entweder selber machen oder in die Hände von Profis geben können. Eine veraltet wirkende Webseite wirkt in jedem Fall abschreckend!

Die essentiellen Inhalte lassen sich wie folgt auflisten:

  • Startseite
  • Über uns
  • Angebotene handwerkliche Dienste
  • Fertiggestellte Arbeiten und Kundenmeinungen
  • Blog
  • Kontakt
  • FAQ
  • Impressum, AGB, Datenschutzgrundverordnung

Auf der Startseite sollten die Besucher willkommen geheißen werden, der erste Eindruck ist hier ungemein wichtig, es sollte sofort erkennbar sein wem die aufgerufene Seite gehört und um welche Themen sich diese dreht. Zusätzlich können Feeds ihrer Social-Media-Kanäle auf der Startseite angeheftet werden, allerdings nur wenn diese auch regelmäßig aktualisiert werden. Beiträge von vor 3 Jahren wirken eher abschreckend. Eine dynamische Webseite kann beim Runterscrollen auch direkt auf den Kontakt Abschnitt oder das dort verankerte Kontaktformular weiterleiten. Wenn Sie Notdienste anbieten, sollten Sie auch über die Funktion nachdenken, welche es ermöglicht, dass über die Homepage direkt auf Ihrem Nottelefon angerufen werden kann. Auch zeitlich begrenzte Rabattaktionen können über Slides auf der Startseite beworben werden.

Außerdem können Sie hier über Urlaubstage und im Zusammenhang mit COVID-19 über ihr Gefahren-Protokoll informieren.

In der Sektion Über uns sollte Ihr Unternehmen vorgestellt werden. Hierbei können Sie auf die Zeit im Handwerk, Ihr Team, die Spezialisierungen, Zertifikate und eventuelle gewonnene Preise eingehen.

Gesichter machen den Umgang für den Kunden direkt persönlicher, auf diese Weise kann auch am Telefon direkt ein Profil mit einem Namen verbunden werden und der Anrufer fühlt sich schneller mit ihrem Unternehmen vertraut.

Bei den angebotenen handwerklichen Diensten sollte vor allem aufgeführt werden, welche Dienste Sie genau anbieten, welche Qualifizierungen Sie dafür haben und was der Kunde bei ihren Arbeiten erwarten kann. Hier können Sie auch eventuelle Pakete zu festen Preisen anbieten.

Unter Fertiggestellte Arbeiten und Kundenmeinungen werden Bilder und Beschreibungen von bereits durchgeführten Projekten eingepflegt, so kann z.B. auf den Vorher-Nachher-Effekt gesetzt werden und die eigenen Qualitäten beworben werden. Es können auch Kundenmeinungen aufgeführt werden, entweder jene welche bereits bei Google aufgelistet werden, oder Sie bitten Kunden nach der fertiggestellten Arbeit, bei Zufriedenheit um kurze Bewertungen, eventuell kann hier ein Rabatt auf den nächsten Auftrag gewährt werden.

Einen Blog, wie z.B. der Vorliegende, welcher Tipps und Informationen rund um das Handwerk enthält, lohnt sich nur zu unterhalten, wenn dieser auch regelmäßig neue Einträge präsentiert. Eine Blog-Sektion auf Ihrer Webseite, die lange nicht aktualisiert wurde wirkt eher kontraproduktiv bei der Werbung von Kunden.

Kontakt ist zwar selbsterklärend, allerdings ist es wichtig darauf zu achten, dass sämtliche

Kontaktkanäle, z.B. Festnetznummer, Mobiltelefonnummer, Notdienstnummer etc. sowie

E-Mail-Adressen und Ansprech- und Notdienstzeiten aufgeführt werden. Auf jeden Fall sollte auch ein 

Kontaktformular vorhanden sein, welches es dem Kunden ermöglicht direkt über die Webseite mit Ihnen zu kommunizieren. Auch Links zu ihren Social-Media-Auftritten sollten zu Verfügung gestellt werden, allerdings sollte darauf hingewiesen werden, dass von Ihrer Webseite aus keine Daten an Dritte weitergegeben werden. Ein Klick auf die Links führt zu Nutzungsbedingungen (z.B. von Facebook) auf die sie keinen Einfluss haben.

FAQ (aus dem Englischen für häufig gestellte Fragen) sollte alle wichtigen Fragen, die ein Kunde stellen könnte auf einen Blick bieten, es kann u. a. Ihr Einsatzradius, sowie akzeptierte Zahlungsarten angegeben werden.

Impressum, AGB, Datenschutzgrundverordnung

Diese Inhalte sind in Deutschland für jede gewerblich genutzte Internetseite gesetzlich verpflichtend. Im Impressum muss eine Anschrift angegeben werden, falls rechtliche Ansprüche gegen Sie geltend gemacht werden. Die AGB sollten Sie am besten in Zusammenarbeit mit Ihrem oder besser noch einem auf Online-Recht spezialisierten Anwalt aufsetzen.

Die Datenschutzgrundverordnung (DSVGO) wiederum sieht vor, dass Sie den Kunden darüber informieren, was mit seinen Daten geschieht. Im Zusammenhang damit muss auch ein Einverständnis über Cookies und die damit verbundenen Daten von Seite des Kunden gegeben werden.

Welchen Namen soll mein Auftritt haben

Im Idealfall ist Ihre Wunschdomain noch zu haben. Achten Sie hierbei darauf, dass der Name im Einklang mit den Parametern der Suchmaschinen Optimierung (SEO) steht, je einfacher dieser mit ihrem Handwerk verbunden ist desto besser. Auch sollte auf Inhalte, welche zu langen Ladezeiten führen, verzichtet werden da diese sich negativ auf ihr Google-Ranking auswirken. Alles Wichtige zur Entfernung von negativen Bewertungen und Infos zum Ranking bei der meistgenutzten Suchmaschine finden Sie hier.

Zum Abschluss noch der Tipp, so viele Kunden E-Mail-Adressen wie möglich zu sammeln und via Newsletter über die neuesten Angebote, neue Arbeitsbereiche und Fortbildung, sowie Urlaubstage und eventuelle COVID-19 bedingte Ausfälle zu informieren.


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